Trotz unerwarteter Komplikationen ein durchaus gelungener Spieltag in Osnabrück - floorball niedersachsen

Der Bericht kommt spät, doch waren einige Dinge unklar. So hat der SV Grambke – Oslebshausen seine Teilnahme am dritten Spieltag in Osnabrück kurzfristig abgesagt. Was war los? Keiner wusste es so ganz genau.
Da die Absage erst am Freitagabend bekannt wurde, kamen die Osnabrücker in die Bredouille.
Hatte man doch ordentlich Werbung für die Heimpremiere im neuen Verband gemacht. Man befürchtete, durch den zusammengeschrumpften Spielplan und den dadurch veränderten Spielzeiten der Osnabrücker, dass viele Zuschauer ausbleiben könnten.
Viele Überlegungen, Emails und Telefonate später war klar, man kehrt größtenteils zum alten Spielplan zurück.
Für das ausgefallene Spiel um 13:30Uhr wurde ein „Fun-Game“ durchgeführt.
Der TV Dinklage spielte hier gegen eine bunte Auswahl aus Osnabrücker Damen und Herren, sowie einigen Lesumer Spielern.
Dies konnten die Dinklager nach Penaltyschießen für sich entscheiden. Dieses war aber nebensächlich, so stand der Spaß im Vordergrund.

Doch ging es letztlich doch um heißumkämpfte Punkte.

Im ersten Spiel schickte sich dann auch gleich der Gastgeber an, drei Punkte in der heimischen Halle zu erkämpfen. Für einen harten Kampf sollte der TSV Lesum-Burgdamm auch sorgen. So ist man am zweiten Spieltag in Dinklage doch denkbar schlecht, mit zweit knappen Niederlagen im Sudden Death, in die Saison gestartet.
Mit viel Elan des Heimvorteils und zwei schnellen Toren lag der OSC zur Halbzeit mit 2:1 vorn. In Halbzeit zwei kamen die Jungs aus der „Bremer Floorball-Oase“ immer besser ins Spiel, die Osnabrücker leisteten zu allem Überfluss auch noch haarsträubende Fehler und so stand es zum Schluss 2:6 für den TSV Lesum-Burgdamm.

Nachdem das o.g. „Fun-Spiel“ beendet war, mussten auch gleich die Lesumer wieder auf die Platte.
Diesmal hieß der Gegner Braunschweig, sicherlich eine härtere Nuss als die Osnabrücker. Doch vielleicht konnte man ja die Euphorie des Sieges aus dem ersten Spiel mitnehmen.
Doch die Braunschweiger ließen nichts zu, führten schnell mit 2:0. Die Nord-Bremer liefen ständig einem Rückstand hinterher, Unruhe bei manchen Schiedsrichterentscheidungen beruhigten das Spiel der Lesumer nicht und man musste sich 4:7 geschlagen geben.

Nun war der OSC wieder an der Reihe, man wollte die zweite Halbzeit im ersten Spiel vergessen und statt dessen direkt an der ersten anknüpfen.

Doch hatten die Wahnbeker Falcons was dagegen, allerdings standen die Zeichen eher schlecht. Martin Günther und Jonas Otten waren nicht mit angereist.
Die Osnabrücker, angestachelt von der heimischen Kulisse, gingen Ruck-zuck mit 1:0 in Führung. Doch dann war Sand im Osnabrücker Angriffsgetriebe. Zwar spielte sich das Spiel weitestgehend vor dem Tor der Falcons ab, nur den Ball im Gehäuse unterzubringen, war keinem möglich.
So blieb es zur Halbzeit beim 1:0.
Zweiter Durchgang, altes Bild, nicht einmal ein Penalty brachte den sehnlichst herbei gewünschten Torerfolg.
Doch nach nicht ganz Elf Minuten konnten die Hausherren auf 2:0 erhöhen.
Nun war der Knoten geplatzt und man konnte letztendlich mit 6:0 drei Punkte in Osnabrück behalten.

Im letzten Spiel mussten die Dinklager gegen die Braunschweiger antreten. Normal eine klare Angelegenheit. So hat sich manch einer zur Halbzeit mit Blick auf die Anzeigetafel sicher verwundert die Augen gerieben. Es stand 1:0 für die Dinklager. Die Braunschweiger waren klar spielbestimmend, doch wussten die Dinklager den Gegner gekonnt vom Tor fernzuhalten.

Nach fünf Minuten Pause ging es weiter und die Otter traten, von der Halbzeitpause beflügelt, selbstbewusst auf und konnten auf 3:1 erhöhen.
Doch dann gab es ein nicht erklärbaren Bruch im Dinklager Spiel, die Braunschweiger wurden zudem immer stärker und erzwangen mit einer guten, geschlossenen Teamleistung den 3:6 Endstand.

Anfang der Woche wurde dann bekannt, dass der SV Gramkbe-Oslebshausen seine Mannschaft ganz aus dem Spielbetrieb zurückzieht.
Dies ist keine erfreuliche Neuigkeit, so ist jedes Team für unseren jungen Sport enorm wichtig.
Und die Jungs und Mädels haben stets spannende Spiele abgeliefert.
Hoffentlich finden alle einen neuen Verein und es stellt keiner den Stock in die Ecke. So hat man doch in Bremen gute Bedingungen den Floorballsport auszuüben.